KILMAGERECHT

 

Eines der drängendsten politischen Themen unserer Zeit ist die Klimakrise und die damit einhergehende Verantwortung von uns Menschen für ihre Ursachen. Kaum ein Thema wirkt derzeit so polarisierend. Selbstredend können wir uns der Wissenschaft anschließen, dass die Klimakrise durch menschliches Verhalten ausgelöst wird und dass der Schlüssel zu deren Lösung deswegen im Verhalten von uns Menschen liegt. Genauer gesagt ist es die kapitalistische Konsum- und Wachstumsideologie die, nach dem Mantra “nur eine wachsende Wirtschaft ist eine gesunde Wirtschaft”, ein System erschafft, dass nur Wettbewerb und Verbrauch kennt. Dabei werden natürliche Ressourcen verschwendet, Tiere ausgebeutet oder gar ausgerottet und nicht zuletzt menschliches Leben und Gesundheit zerstört.

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Das heißt die Krise ist systembedingt, also muss das System geändert werden und zwar zunächst mit internationalen Gesetzen die Umweltsünden für Unternehmen schlicht und ergreifend zu teuer machen. Dieser Sachverhalt entbindet uns aber nicht von der persönlichen Verantwortung für oder zumindest einer Reflektion in Zusammenhang mit dem eigenen Konsumverhalten. Jede*r sollte schon im bestehenden System so gut beitragen wie es die eigenen Möglichkeiten zulassen und Nachhaltigkeit bzw. Produktionsgerechtigkeit in das eigene Konsumverhalten zu integrieren.

Trotzdem bedeutet "klimagerecht" für uns in erster Linie eine Systemkritik und wir sind überzeugt dass es politischen Druck von Einzelpersonen und Gruppen braucht, um die wirtschaftlichen und politischen Entscheidungsträger dazu zu bringen endlich die überlebensnotwendigen, klimaschützenden Maßnahmen umzusetzen. System Change NOT Climate Change!